Küchenwissen – Die Fünfte – Zur Franzi
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Küchenwissen – Die Fünfte

Wie macht man eigentlich eine gute Hühnersuppe? So viele Omas mit Hausrezepten es gibt, so viele verschiedene Hühnersuppen-Varianten gibt es wahrscheinlich auch. Mein Rezept stammt von keiner Oma, sondern ist durch jahrelanges probieren und kritisieren der Familie entstanden. Und nun natürlich erfolgsversprechend gegen jede Erkältung.

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber seit dem der Herbst, zumindest astronomisch, begonnen hat, fühle ich mich schon wieder krank. Die erste Erkältung kommt bestimmt und das Erste was ich dann immer sofort mache, ist, einen großen Topf Hühnersuppe zu kochen. Auch wenn die Erkältung dann manchmal trotzdem kommt, so ist doch eine warme wohlschmeckende Suppe bei Krankheit immer noch das beste Gericht. Die Kinder freuen sich auch immer über Hühnersuppe: Gemüse in einer gesunden Brühe und mit schön viel Nudeln verpackt.

Hühnersuppe kochen klingt erst einmal sehr einfach: Huhn, Wasser, Salz und ein paar Gewürze drauf. Im Prinzip ist es auch so, aber bei Gewürzen und Huhn kann man allerlei falsch oder richtig machen.

Ich nehme für die Suppe kein klassisches Suppenhuhn, da die Brühe mir dann meist zu fettig wird und das Fleisch später als Einlage ungenießbar ist. Deswegen kauft lieber ein Brathähnchen von ca. 1,5 Kilo. Die Garzeit beträgt dann ca. 1 1/2 – 2 Stunden, dann fällt das Fleisch vom Knochen und die Einlage schmeckt schön saftig.

Ein paar Grundgewürze kommen in jede Hühnersuppe. Dann kommt es ganz drauf an, welchen Geschmack ihr bevorzugt. Deswegen hier drei verschiedene Varianten an Gewürzen, die mit dem Huhn und reichlich Wasser gekocht werden:

  1. Mediterran: Salz, Pfefferkörner, getrocknete Lorbeerblätter, Fenchelsamen, einen halben Bund frischen Thymian, eine Gemüsezwiebel, zwei Knoblauchzehen
  2. Deutsch: Salz, Pfefferkörner, eine Gemüsezwiebel, getrocknete Lorbeerblätter, Kümmel, zerdrückte Wacholderbeeren
  3. Asiatisch: Salz, Pfefferkörner, drei Zentimeter frischen Ingwer, getrockneten Chili, zwei Knoblauchzehen

Wenn die Suppe dann fertig gekocht ist, das Brathähnchen rausnehmen und das Fleisch runterschneiden. Die Suppe durch einen Sieb gießen und dann nochmals mit dem gewünschten Gemüse kochen. Als Einlage kann man außer Nudeln auch Reis oder Quinoa dazu geben. Wichtig ist es, alle kohlenhydratreichen Einlagen vorher separat zu kochen, da sie sonst die ganze Brühe aufsaugen. Zum Servieren dann Einlage und Fleisch mit der Brühe und dem Gemüse aufgießen.

Eine erkältungsfreie Zeit Euch allen!

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About the author zurfranzi

Mein Name ist Franziska. Ich bin Mutter, leidenschaftliche Köchin und seit kurzem Foodbloggerin im Herzen des Taunus (Hessen).

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